紀要論文 プロイセンにおける1917年の教育政策とEd.シュプランガー(Ⅱ)

山元, 有一

内容記述
Eduard SPRANGER[1882-1963], der in neue Ordnung der Prüfung für das Lehramt am höheren Schulen in Preußen in 1917tief engagierte, ladete das preußische Kultusministerium als einziger und außerpreußischer Professor in die am 24. und 25. Juni1917 in Berlin stattgefundenen Pädagogische Konferenz ein. Diese geschlossenen Versammlung mußten wir für so mittätigeIntrige halten, weil Ernst TROELTSCH[1865-1923], der“ kein pädagogischer Fachmann” war, aber schon in einem Vortrag über“die Idee von 1914”“ die organischen Lebenseinheit im Individuum wie im Volksganzen” als die Aufgabe der Nationalerziehungbetont hat, eine Hauptrole in dieser Konferenz spielte und zwar er dabei Pädagogik an den Universitäten als philosophischbegründet und orientiert behauptete. Diese Gedanke war nicht nur eine grundsätzliche Tendenz SPRANGERs, sondern auch eineIntention der preußischen Regierung, die eine Berufung TROELTSCHs an Universität zu Berlin durchgesetzt hat. Dieexperimentelle Pädagoge[Psychologe] dagegen, die damals in der Universität, auch in den Kreis Schulmännern und insbesonderesVolksschullehrern, hoch gewertet wurde, ist vermöge ihrer Ausschlüsse in der Verhandlung die Gelegenheit eigenen Anspruchesverliert. In der Konferenz gab es aber die Mitglieder, die sich die verschiedene und gegen TROELTSCH wendende Meinungengebildet hat, wie MAUSBACH-Münster Uni., ETTLINGER-Münster Uni., namentlich Schulrat BORBEIN-Berlin u. dgl. einerseits,die, die individuelle Alternative vorbereitete, wie FRISCHEISEN-KÖHLER-Halle Uni. und SPRANGER-Leipzig Uni. andererseits.Daß es nicht der Konsensus dieser Konferenz gab, das lehrt uns die Dokumente der Konferenz. Immerhin aber Erfolg!: alsUniversitätsfach und zwar als Kulturpädagogik oder geisteswissenschaftliche Pädagogik. Mit SCHWENK haben wir allerdingsdie Charakter dieser Konferenz als “ein abgekartetes Spiel”, das zwischen TROELTSCH, vielleicht SPRANGER, der dieRückkehr in die heimatlichen Hauptstadt erwartete, und preußisches Ministerium, allgemein gesagt, zwischen Wissenschaft undPolitik dargestellt wurde, zu erkennen. Wir müssen zugleich sagen, daß diese Erzeugnis die Ereignis des sog. Althof-Systemswar, das drohende Anforderung des Verzichtes der Wertfreiheit oder Voraussetzungslosigkeit an die Wissenschaften stellte unddie Wissenschaftlichkeit verseuchte. Damit erwuchs Pädagogik eher gelegenheitsphilosophisch als philosophisch fundamentiert.Pädagogik in Universität, nicht Erziehungswissenschaft, stand von vorn im Zusammenhang von Politik, nämlich unter denaußerwissenschaftlichen Wirkungen. Das war günstig vor allem für geisteswissenschaftlichen Pädagogik, denn das Denkendieser Pädagogik sich in einer Verflechtung der Lebensformen wie Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst, Politik, Erziehung undReligion bewegt.
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