紀要論文 カフカの『流刑地にて』(1) : 「書くこと」の否定
Kafkas In der Strafkolonie (1) : Die Negation des 'Schreibens'

佐々木, 博康

39 ( 2 )  , pp.145 - 157 , 2018-02 , 大分大学教育学部
ISSN:24240680
NII書誌ID(NCID):AA12760506
内容記述
本稿は,伝記的事実も参照しながら,カフカの『流刑地にて』を作者の内面のドラマとして解釈するものである。残酷な処刑機械はカフカのペンであり,12時間かかる処刑過程は「書くこと」の過程である。処刑を実行する士官も,処刑される囚人もともにカフカの分身である。このことが意味するのは,カフカにとって「書くこと」が自己処刑であるということである。それはカフカが子供時代に父親-物語では旧司令官-から受けた心理的圧迫によるトラウマを反映している。一方,カフカのロールモデルともなりうるポジティブな父親像が新司令官である。処刑を視察する研究旅行者もカフカの分身であるが,カフカの「書くこと」自体を客観的に評価するために導入された第三者的存在である。
In dieser Arbeit wird Kafkas In der Strafkolonie untersucht und, gestützt auf biografische Tatsachen, als innerliches Drama gedeutet. Im Mittelpunkt steht die Hinrichtung, die mit dem eigenen Schreiben analogisiert wird; als Hinrichtungsapparat fungiert die Schreibfeder. Kafkas Selbstreferenz hat einen dreifachen Bezug: Er identifiziert sich nicht nur mit dem zum Tod Verurteilten, sondern auch mit dem Vollzugsoffizier und er identifiziert sich mit dem Forschungsreisenden, dem Beobachter der Hinrichtung. Letzterer gilt ihm als neutrale Instanz, die sein Schreiben objektiv zu beurteilen vermag. Die Hinrichtung erscheint von daher als eine von einem "Dritten" beobachtete Selbsttötung, ein Vorgang, der kausal auf Kafkas frühe Traumatisierung durch den in dominanten, autoritären Vater verweist, der in der Erzählung als der alte Kommandant bezeichnet wird.
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