紀要論文 中世カノン法の欠席手続 : 『グラティアヌス教令集』C.3 q.9 を素材として
Das Kontumazialverfahren im kanonischen Recht: Decretum Gratiani C.3 q.9 und Kanonistik

川島, 翔

16 ( 3 )  , pp.363 - 406 , 2017-11-10 , 一橋大学大学院法学研究科
ISSN:1347-0388
NII書誌ID(NCID):AA1161370X
内容記述
In dieser Abhandlung beschäftige ich mich mit dem Kontumazialverfahren im Decretum Gratiani und der Kanonistik des 12. und 13. Jahrhunderts. Das Decretum Gratiani hat widersprüchliche Bestimmungen bezüglich der Rechtsfolgen einer Säumnis. Einerseits muss über die Säumigen die Exkommunkation oder eine sonstige Strafe verhängt werden. Andererseits lässt das Decretum gleichwohl auch eine Entscheidung zu, die auf Grund einseitiger Verhandlung mit der anwesenden Partei verhängt wird. C.3 q.9 enthält grundsätzlich die Regelung, dass es in Abwesenheit keine Verfolgung, Verhandlung oder Entscheidung gibt. Dagegen erkennt C.3 q.9 c.10 trotz der Abwesenheit den Urteilserlass an, da wiederholtes Nichterscheinen des Angeklagten zur Annahme seines Geständnisses völlig ausreicht. Nach C.3 q.9 d.p.c.13 sollen die Säumigen als anwesend angesehen werden. In Allgemeinen akzeptieren die Kanonisten das Urteil gegen den Abwesenden. Sie versuchen, die Voraussetzungen des Urteils zu formulieren, indem sie die Distinktionen von dem Grund der Abwesenheit(absentia per necessitatem oder contumaciam), der Phase der Sache(ante oder post litem contestatam)und dem Grund des Urteils(pro crimine oder contumacia)benutzen. Letztlich handhaben einige Kanonisten diese Möglichkeiten für die folge einer Säumnis nicht als zweistufige Konsequenz, also erst die Exkommunikation, dann der Urteilserlass, sondern als Alternativen (entweder die Exkommunikation oder der Urteilerlass).
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