紀要論文 クラークシュピーゲル研究序説
Einführung in eine neue Forschung über den Klagspiegel

永田, 千晶

15 ( 1 )  , pp.183 - 202 , 2016-03-10 , 一橋大学大学院法学研究科
ISSN:1347-0388
NII書誌ID(NCID):AA1161370X
内容記述
Dieser philologische Aufsatz enthält eine Auflistung von Informationen über den „Klagspiegel", der ein in Deutschland im 15. und 16. Jahrhundert verbreitetes juristisches Werk ist, um weitere rechtswissenschaftliche Forschungen vorzubereiten. Der Klagspiegel wurde zuerst im Jahr 1425 in Schwäbisch-Hall von einem unbekannten Stadtschreiber namens Conrad Heyden geschrieben, im Folgenden im Jahr 1516 von dem berühmten Humanisten und Juristen Sebastian Brant herausgegeben und erweitert, und danach um die Jahrhundertwende um 1700 von einem Frankfurter Juristen namens Georg Draudt noch einmal herausgegeben. Das Werk ist ein in deutscher Sprache geschriebenes erstes Handbuch des römischen Rechts, und dient der Verbreitung juristischer Kenntnisse unter Laien. In Japan ist der Klagspiegel zwar unter Rechtshistorikern dem Namen nach bekannt, bisher sind aber kaum detaillierte Forschungen darüber gemacht worden. Nach Ansicht von Andreas Deutsch bestehen die vorhandenen Ausgaben des Klagspiegels aus 2 Handschriften und 24 Drucken. Die Drucke dieser Ausgaben werden in der Herausgabe von Brant und in der erneuten Herausgabe von Draudt in drei Perioden unterteilt. 5 Drucke erschienen vor 1516, 16 Drucke im Zeitraum von 1516 bis 1560, und 3 Drucke im Zeitraum von 1601 bis 1612. Der Grund dafür, dass dieses juristische Werk vor allem in der Dauer von 1516 bis 1560 viele Auflage hatte, ist der Bekanntheitsgrad von Brant, der dem Werk den Titel „Clagspiegel (Klagspiegel)" gab. Er war nicht der Autor, sondern nur der Herausgeber, spielte aber eine große Rolle für die Verbreitung dieses juristischen Werkes. Außerdem umfasst nach der Einschätzung von Deutsch die Auflagenhöhe des Werkes insgesamt über 20.000. Die Tatsache, dass das Werk in einer Zeit, wo nur wenige Leute lesen und schreiben konnten und die Bücher noch wertvoll waren, so viel verbreitet wurde, dürfte die Signifikanz dieses Werkes für die Rezeption des römischen Rechts in Deutschland belegen.
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http://hermes-ir.lib.hit-u.ac.jp/rs/bitstream/10086/27848/1/hogaku0150101830.pdf

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