Departmental Bulletin Paper オーストリア一般民法典(1811年、ABGB)の200年 : 啓蒙と官房学の結合
Rechtspraktiker und die Entstehung des österreichischen BGB(ABGB)

小野, 秀誠

14 ( 2 )  , pp.579 - 619 , 2015-07-10 , 一橋大学大学院法学研究科
ISSN:1347-0388
NCID:AA1161370X
Description
In dieser Abhandlung wird der Einfluss der Kameralwissenschaft auf die Entwicklung in Osterreich bei der Kodifikation des ABGB (Allgemeines Burgerliches Gesetzbuch fur die gesammten deutschen Erblander der Oesterreichischen Monarchie, eingefuhrt am 1. Juni 1811 und in Kraft am 1. Januar 1812) naher betrachtet. Hierbei wird nicht nur das Wirken von Franz Anton Felix von Zeiller (14. 01. 1751-23. 08. 1823), dem Verfasser des ABGB, untersucht, sondern auch der Einfluss einiger anderer Manner : Karl Anton von Martini, Freiherr zu Wasserburg (15. 08. 1726-07. 08. 1800) ; Johann Heinrich Gottlob von Justi (25. 12. 1720-21. 07. 1771) ; Johann Bernhard Horten (1735-13. 08. 1786) ; Franz Georg Ritter von Kees (1747-1799) und Joseph Freiherr von Sonnenfels (1733-25. 04. 1817). Justi und Sonnenfels waren zugleich jeweils Professor der Polizey- und Kameralwissenschaft. Die Kameralwissenschaft hat auch in Japan in der Meiji-Ara eine sehr grose Rolle gespielt. Rechtspraktiker in hohen Amtern neigten tendenziell zum Kameralismus in der Kodifikation. Es gibt zwei Umgestaltungen des Zivilrechts, erstens in der Zeit der Kodifikation des ABGB und zweitens in der Zeit der Wende zum 20. Jahrhundert. Mithin wird in dieser Abhandlung auch die Umgestaltung des ABGB unter dem Einfluss der Pandektistik und des deutschen BGB nach 1906 untersucht. Ferner lasst sich nach etwa 1910 auch eine Umgestaltung des japanischen BGB unter dem Einfluss der deutschen Rechtswissenschaft feststellen.
Full-Text

http://hermes-ir.lib.hit-u.ac.jp/rs/bitstream/10086/27417/1/hogaku0140205790.pdf

Number of accesses :  

Other information