Departmental Bulletin Paper マルティン・ブーバーの人間相互論 : 〈我-汝〉と〈我と汝〉の相違
Das Zwischenmenschliche bei Martin Buber: der Unterschied zwischen <Ich-Du> und <Ich und Du>

松井, 富美男

77pp.1 - 19 , 2017-12-25 , 広島大学大学院文学研究科
ISSN:1347-7013
NCID:AA11643449
Description
In „Ich und Du“ (1922) nimmt Martin Buber zwei Grundwörter auf: <Ich-Du> und <Ich-Es>. Er erklärt mit einer Beimischung von Gleichnissen und Fällen diesen Unterschied. Das „Grundwort“, das zweifache Relation oder Haltung ausdrückt, wird von der gewöhlichen Sprache unterschieden. Buber versucht durch die Klärung der Unterscheidung zwischen <Ich-Du> und <Ich-Es> den uralten Geist hervorzurufen, den man in der Neuzeit vergessen hat. Nun gibt es anderes Problem, wie <Ich-Du> von <Ich und Du> unterschieden wird. Dieses Problem sieht zwar unbedeutend aus, aber ist in der Wirklichkeit am wichtigstem, weil es sich auf den prizipiellen Gedanken Bubers bezieht. Die vorliegende Abhandlung versucht diese Aufgabe aufzulösen.Zuerst wird nach Hannah Arendt die früheren Auffassung des „Ich und Du“ klargemacht. Im zionistischen Kontext las man ein Thema des Buches so, daß der Mensch als <Ich> aufs Gebot des Gottes als <Du> antworten sollte. Zweitens wird der Unterschied zwischen einem Bindesstrich[-] und einer Konjunktion[und] erwähnt; das erstere heißt „Vereinigung“, das letztere „Verbindung“. Drittens wird vom Gesichtpunkt des die „Verbindung“ beseitigenden „Einzelnen“ aus der Unterschied zwischen Buber und Kierkegaard klargemacht. Kierkegaard denkt, daß nur der „Einzelne“ vor dem Gott stehen könne. Dagegen denkt Buber, daß der Gott zugleich viele „Reginen“ aufnehmen könne, denn er ein Schöpfer aller Dinge ist. Viertens wird ein Aufsatz Kitaro Nishidas behandelt: „Ich und Du“(1932). Nishida bestimmt <Du> als das „absolute Andere“, das auch eine Selbstbestimmung des <Ich> ist. Darum wird das Leben dem „Du“ weggenommen und endlich wird dieses in „personales Selbst“ umgreift. Dagegen bleibt dem <Du> bei Buber das Leben, denn <Du> ist ein Partner, dem <Ich> geheimnisvoll begegnet. Fünftens wird Tetsuro Watsuji aufgenommen, der japanische Ethik als die Wissenschaft des „Zwischenmenschlichen“ hergestellt hat. Das „Zwischenmenschiche“ bei Watsuji ist dem “Zwischenmenschichen“ bei Buber sehr ähnlich. Aber das erstere wird auf „Gemeinschaft“ reduziert und letzlich verliert das Leben. Dagegen bleibt beim letzteren doch das unentbehrliche Leben der Begegnung. Durch eine Reihe von Erklärungen ergiebt sich schließlich die Neuheit und Möglichkeit der Bubers Philosophie.
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