Departmental Bulletin Paper 依存関係文法における任意の3格
Handelt es sich bei freiem Dativ um eine Ergänzung oder um eine Angabe?

馬場﨑, 聡美

29pp.47 - 59 , 2015-10-30 , 九州大学独文学会
ISSN:0914-5842
NCID:AN1009232X
Description
Außer der Dativergänzung stelle ich alle freien Dative zur Diskussion. Dabei wird der Dativus des Interesses, der Pertinenzdativ, der Dativus ethicus, der Dativus judicantis und der Dativus sympatheticus behandelt. Besonders unterstreiche ich bei der Analyse, worauf freie Dative sich beziehen, d. h. entweder auf das Objekt oder auf das Subjekt im Satz. Und dann vergleiche ich den Dativus commodi mit dem Dativus sympatheticus, um herauszufinden, ob zwischen ihnen semantische Unterschiede oder eher semantisch-funktionelle Gemeinsamkeiten bestehen. Der Dativus ethicus kommt in der Alltgssprache nicht oft vor, und dieser freie Dativ ist, meiner Meinung nach, in der Bedeutung vielmehr den Modalpartikeln ähnlich. Der Dativus judicantis funktioniert als eine Art der Modalitätsangabe, darum möchte ich feststellen, wodurch er sich von der Modalitätsangabe unterscheidet. Hinzuzufügen ist, dass man beachten soll, wie die Bedeutungen des Verbs durch den Kontext geändert werden. Der freie Dativ ist nach wie vor ein Problem, das nicht leicht zu lösen ist. Zum Beispiel enthält der folgende Satz ein Dativobjekt: „Er kocht ihr eine Speise." Es gibt zwei Möglichkeiten, dieses Objekt entweder als eine Ergänzung oder als eine Angabe zu interpretieren. (A) freier Dativ als eine Ergänzung : Eine andere Bedeutung des Verbs wird als Stichwort in das Wörterbuch gesetzt. (B) freier Dativ als eine Angabe : Ein freier Dativ wird nach der Situation (zur Modifizierung des Verbs) in den Satz gesetzt. Wenn man es von der semantischen Valenz des Verbs her betrachtet, ist zu bemerken, dass der freie Dativ sowohl eine Ergänzung, als auch eine Angabe werden kann. Das Forschungsobjekt ist aus der Wochenzeitung „die Zeit" entnommen. Es handelt sich um einige Beispielsätze, die tatsächlich in der Wirklichkeit als Gegenwartssprache verwendet werden. Das Ziel der Forschung ist, herauszufinden, wann und warum der freie Dativ zu einem obligatorischen Element wird. Nicht nur die semantische Valenz des Verbs, sondern auch wesentliche pragmatische Aspekte sollen untersuchen werden. Ein wichtiges Motiv dabei ist, ob der freie Dativ manchmal vom Zusammenhang des Textes abhängig ist. Dativobjekte sind normalerweise Aktanten, die vom verbalen Kern gefordert werden, also Satzglieder. Doch einige Fälle, wie der Pertinenzdativ, können der Nominalvalenz zugeordnet werden. Sie erscheinen als Satzgliedteile. Der Pertinenzdativ wandelt sich zum Possessivpronomen oder zum Genitivobjekt, aber nicht immer. Ich ziele also auf eine überzeugende Lösung des folgenden Problems: Welche Fälle des Pertinenzdativs werden vom Nominalkern gefordert? Darüber hinaus möchte ich genau wissen, welche Arten von freien Dativen zur Nominalgruppe umgewandelt werden können.
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http://catalog.lib.kyushu-u.ac.jp/handle/2324/1669324/p047.pdf

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